Ein Kachelofen dient in erster Linie als direkter Spender von Strahlungswärme. Die vom Kachelofen produzierte Wärme kann aber darüber hinaus auch zur Erzeugung von Warmwasser und als Zentralheizung bzw. zu deren Unterstützung genutzt werden. Gerade bei der so genannten Niedrigenergiebauweise ist dieses zukunftsorientierte Konzept der Ganzhausheizung ein wichtiger Beitrag.
Das Prinzip ist relativ einfach: Ein Kachelofen mit Warmwasserfunktion hat einen Wärmetauscher, der einen Teil der Energie auf das Heizungswasser überträgt. Mit der Kachelofen-Kesseltechnik wird also gleichzeitig Kachelofenwärme für die Raumheizung erzeugt und ein Teil der Heizenergie über das erhitzte Wasser in einen Pufferspeicher geleitet. Über den Pufferspeicher wird die Energie des Kachelofens zur Brauchwassererwärmung genutzt oder in die zentrale Heizungsanlage eingespeist.
So kann der Kachelofen mit seiner Energie zum Beispiel auch Kachelwände, Sitzbänke sowie Wand- und Bodenflächen beheizen. Diese Technik ermöglicht eine optimale Kombination von Warmluft- und Warmwasserheizung. Wird die Kachelofenheizung dann noch mit einer
Solaranlage inklusive einer intelligenten Speichereinheit kombiniert, so steht Ihrer ganzjährigen Ganzhausheizung mittels regenerativer Energieerzeugung nichts mehr im Weg: Im Winter versorgt der Kachelofen zum einen seine nähere Umgebung mit wohltuender Strahlungswärme, zum anderen kann über den Wasserkessel heißes Wasser in entfernte Räume gebracht werden. Im Sommer sorgt die Solaranlage für das warme Wasser.
Hier können wir Ihnen mit unserem Kompetenz-Zentrum für Öfen mit Wassertechnik und Solar für Holz und Pellets eine Komplett-Lösung aus einer Hand anbieten. In Kooperation mit einem Heizungsbauer bietet Ihnen die SHH Sonne Holz Heizung GmbH diese zukunftsweisende Möglichkeit des Heizens mit regenerativen Energien an. Holz- oder Pellet-Ofen und Solaranlage werden von nur einer Firma geplant und installiert. Wir sind Ihr Fachmann im Raum Leverkusen, Köln, Neuss, Düsseldorf, Solingen, Remscheid und Bergisch Gladbach.
Natürlich ist wie bei jedem Kachelofen eine individuelle Gestaltung problemlos möglich. Der Heizeinsatz mit der Kesseltechnik und alle anderen technischen Komponenten verschwinden hinter dem Kachelofenmantel, so dass Ihr Traumdesign an der Schauseite ohne Einschränkungen verwirklicht werden kann.
Bei der Kesseltechnik gibt es verschiedene Typen, die gewährleisten, dass für Ihre individuellen Raumgrößen und Lebensgewohnheiten auch die passende Lösung gefunden wird und dass alle Räumlichkeiten nach Wunsch bzw. Notwendigkeit beheizt werden können.
So kann man den Schwerpunkt entweder auf eine hohe direkte Wärmeabgabe durch den Kachelofens oder aber auf die überproportionale Erwärmung des Heizwasser legen. Die dritte Variante verteilt die erzeugte Wärme in etwas gleichmäßig auf das Heizwasser und auf die direkter Abwärme durch den Ofen.
Ein Kachelofen wird im Normalfall mit Scheitholz betrieben. Die größte Neuerung in diesem Bereich ist die Möglichkeit, den Kachelofen vollautomatisch mit
Holzpellets zu beheizen. Ein Pelletmodul macht es möglich, dass in einem Feuerraum nicht nur Scheitholz verfeuert werden kann, sondern - zum Beispiel bei Abwesenheit - eine Automatik mit Holzpellets weiterhin für Wärme sorgt. Das tägliche Nachlegen von Holz wird damit überflüssig, Ihr Kachelofen kann auch über längere Zeiträume hinweg als vollautomatische Heizung dienen. Eine bequemere Art des Holzheizens werden Sie nicht finden.
Beim Einbau von Heiztechniken auf Basis erneuerbarer Energien, wie zum Beispiel automatisch beschickten Zentralheizungsanlagen, die ausschließlich mit erneuerbaren Energien betrieben werden (wozu Holzpellets und Holzhackschnitzel zählen!) oder bei solarthermische Anlagen gibt es die Möglichkeit, bei der KfW Förderbank zinsgünstige Darlehen zu beantragen. Nähere Informationen finden Sie auf der Homepage der KfW:
Darlehensprogramme für Wohnimmobilien Dieses komplexe Thema braucht selbstverständlich eine umfassende Beratung, die Sie bei unseren erfahrenen Beratern erhalten.