Es ist November. Buntes Laub rieselt von den Bäumen. Die Stadt versinkt in Regen und Kälte. Während ich von der Arbeit heimgehe, ergreift mich die berühmte Herbstmelancholie. Die feuchte Luft dringt mir in die Seele, meine Gedanken fühlen sich kalt an. Ich brauche Wärme – um mich herum und in meinem Herzen.

Das Feuer knistert im Kamin

Zu Hause angekommen, zünde ich meinen Kamin an. Er steht im Wohnzimmer, ein robustes Gebilde in Maueroptik, heller Stein, große Panorama-Scheibe. Der Kamineinsatz geht weich in die Wand über, fügt sich harmonisch in seine Umgebung. Er bereichert den Raum, ohne ihn zu überfrachten.

Ich verwende Nadelholz zum Anzünden, die trockene Kiefer ist dafür besonders gut geeignet. Als Brennholz nutze ich das Laubholz der Buche. Schon bald knistern die Flammen hinter der Glaskeramik und ich freue mich auf einen schönen, gemütlichen Abend.

Draußen der Regen, drinnen die Wärme

Wenn es draußen trist und trüb ist, sollte es drinnen warm und gemütlich sein. Drinnen heißt für mich – im Haus und in der Seele. Das warme, seidige Feuer im Wohnzimmer zaubert in wenigen Minuten ein Leuchten in mein Herz.

Die Flamme streicht sachte über die Holzscheite, die Wärme breitet sich wohltuend im Raum aus, schwebt über das Wohnzimmer, dringt in die dunkelsten Ecken meines Herzens und verdrängt die Kälte aus meinen Gedanken.

Zeit für sich, Zeit mit Freunden

An verregneten Herbstabenden brauche ich manchmal Zeit für mich. Für mich allein. Ich ziehe mich vor den Kamin zurück, vertiefe mich in ein Buch oder genieße ein Glas Rotwein. Ich hänge Erinnerungen nach oder träume in die Zukunft, die Erinnerungen sind hell und freundlich und die Träume mutig und zuversichtlich.

Manchmal freue ich mich aber auch über Gesellschaft. Dann teile ich meinen Lieblingsort mit Freunden und Familie. Stimmen und Lachen gesellen sich zum Knistern des Kaminfeuers, Gespräche erfüllen den Raum und wir reden, lachen, erinnern uns und träumen gemeinsam, bis in die Nacht hinein, während die Flammen hypnotisch über das Holz tanzen.